Wir waren sehr auf den Norden der Insel neugierig. Fr[h morgens sind wir also mit der Straße FV-1 nach Norden gefahren. Den Abschnitt bis nach Puerto de Rosario kannten wir schon von vorherigen Ausflügen aber danach wartete auf uns unbekannte Strecke. Die Straße führt dicht am Meer, so dass man die ganze Zeit die Wellen beobachten kann. Plötzlich ändert sich die Landschaft schlagartig, man befindet sich im Sand. Vor uns, hinter uns, seitlich - überall waren riesige Dünen, die Verwehungen reichten bis auf den Asphalt.

IMGP3638


Wir haben sofort angehalten, um im Sand zu spielen. Unser Zwerg fühlte sich erst sehr unsicher in dieser unbekannter Szenerie und wollte nicht krabbeln. Als sie uns aber geshen hat, wie wir im Sand hüpfen und rollen, ist sie losgekrabbelt. So schnell, dass sie eine Staubwolke verursachte.







Später fuhren wir nach Corralejo. Es ist ein gemütliches Städtchen mit vielen Hotels, die jedoch an die niedrige Bebauung angepasst sind und schrecken mit Hochhäusern nicht ab. Im Zentrum gibt es ein paar kleine Strände, gleich an der Promenade. Man sieht jedoch nicht nur Touristen, auch die Fischer bei der Arbeit, viele Fischerboote und Yachten.

IMGP3642


Am Horizont sieht man die Nachbarinsel Lanzerote und ganz in der Nähe die kleine Isla de Lobos.







Wenn man Corralejo verlässt, sollte man nach Westen auf eine Schotterstraße fahren. Die Straße fährt direkt an der Küste vorbei - einem der berühmtesten Surfingplätzen Europas. In dieser öden Landschaft, gleich an den wilden Stränden, wohnen in Zelten und Wohnwagen die eingeschworenen Surfer.

IMGP3648