Segeln auf den Philippinen

Manila

Endlich landen wir in Manila. Ich kann es kaum erwarten Manila zu sehen - die meisten uns zugänglichen Quellen stellten kein schönes Bild der Stadt vor. Wir erwarten Armut, Slums, Bettler, Dreck und keine Bürgersteige. Slums können wir bereits aus dem Flugzeug sehen, sie strecken sich rum um den Flughafen aus, aber wenn man sie mit denen, die wir in Los Angeles gesehen haben, vergleicht, sehen sie wie luxuriöse Wohnungen aus!

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Der Flughafen von Manila ist für unglaubliche Menschenmengen, unzählige Kontrollen und lange Schlagen bekannt. Wir hatten Glück, es gab keine Schlangen, das Gepäck haben wir sehr schnell bekommen und ein paar Minuten später haben wir schon den Sohn meines philippinischen Bekannten aus Berlin, gesucht. Wir haben uns sofort gefunden, haben zusammen unsere Tickets für den Flug nach Dumaguete abgeholt und sind ins Hotel gefahren, wo wir ihm die Geschenke seiner Eltern übergeben haben. Was für eine unkomplizierte Anreise!



Wir wohnen in Makati - dem Handelszentrum von Manila. Überall sieht man Hochhäuser, Bürohäuser, Botschaften und natürlich riesige Einkaufszentren. Da wir nur einen Tag zur Verfügung haben, verbringen wir den in den mit Einkaufen und verschieben das Besichtigungsprogramm auf die Rückreise. Wie immer in Asien sind wir von der Größe, Warenangebot und von den niedrigen Preisen begeistert.

Wir lesen eine E-Mail von Wolfgang (mit dem wir den Rest des Urlaubs auf seinem Katamaran verbringen werden) - er rät uns seinen Bekannten Felix zu kontaktieren. Felix ist ein Deutscher und wohnt seit dreizehn Jahren in Manila. Er erzählt uns viel Interessantes über die Philippinen während wir philippinisches Essen ausprobieren und erste Worte in Tagalog einüben. Felix ist uns so sympathisch, dass wir den Rest des Abends mit ihm verbringen.



Wir verlassen das Restaurant, das in Manila Bay liegt und gehen nach Ermita - dieser Viertel von Manila hat viele Cafés, Hotels und ist auch bei Touristen sehr beliebt. Wir gehen in ein Café, dass einem deutschen Bekannten von Felix gehört. Die Atmosphäre ist super, die Einrichtung auch - die Wände sind mit Lebewesen aus der Uterwasserwelt bemalt. Der Besitzer ist Fotografer und passionierter Taucher. Rum and Coke ist billig, also sitzen wir dort, trinken, quatschen...bis es sich herausstellt, dass der Besitzer Adam heißt und eigentlich ein Pole ist....als er dreizehn Jahre alt war ist er nach Deutschland ausgewandert. Von diesem Zeitpunkt an bekommen wir alle Drinks aufs Haus. Eine coole Sache, ich könnte jeden Tag Polen kennen lernen. Nach sechs Drinks ist es aber Schluss. Es ist Zeit ins Hotel zu fahren, nächsten Tag fliegen wir nach Negros.